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Weitere Informationen zum Flipped Classroom: Feedback von Studierenden des Master 2-Programms von Audencia

Am 15. Mai testeten Masterstudierende des zweiten Studienjahres im Studiengang SciencesCom an der Audencia University ein neuartiges Flipped-Classroom-Format, das von einem dialogfähigen KI-Avatar unterstützt wurde. Das gemeinsam mit ihrem Dozenten im Rahmen des Kurses „Verantwortungsvolle Information“ entwickelte Experiment zielte darauf ab, die pädagogische Wirkung interaktiven, mündlichen und individualisierten Lernens im Flipped-Classroom-Modell zu evaluieren. Hier ein Rückblick auf diese innovative Erfahrung, die in Zusammenarbeit mit Complement durchgeführt wurde.

Eine KI, die über Desinformation spricht

An der Audencia, einer Wirtschaftshochschule in Nantes, fand eines der ersten groß angelegten Experimente mit der Complement Estelle Prusker-Deneuville , einer Dozentin im Studiengang SciencesCom, im Rahmen ihres Kurses „Verantwortungsvolle Information“ entwickelt

Das Ziel: einen KI-Avatar mit einem Einführungsteil des Kurses zu betrauen, der normalerweise in Präsenzform unterrichtet wird. Die Studierenden entdeckten wichtige Kennzahlen, Grafiken und Problemstellungen im Zusammenhang mit dem Vertrauen in die Medien und stellten sich dabei anregenden Fragen: Welchen Medien folgen die Franzosen? Wie lassen sich Informationen überprüfen? Wie kann man Desinformation bekämpfen?

Alles lief remote über einen einfachen Browser. Keine Softwareinstallation, kein statisches Video: Der KI-Tutor kommunizierte mündlich, analysierte die Antworten und passte das Lerntempo an jeden Schüler an.

Eine Kreation in weniger als einem Tag

Das 40-seitige Modul wurde innerhalb weniger Stunden mithilfe von Estelles Kursmaterialien entwickelt. „In einem anderthalbstündigen Workshop hatten wir bereits einige Folientexte und interaktive Elemente fertiggestellt und die Hälfte des Quiz entwickelt“, erklärt Gabriel du Chalard, Mitgründer von Complement. Estelle vollendete das Modul anschließend selbstständig, woraufhin es vom Complement-Team getestet wurde. Gabriel fügt hinzu: „Die Idee ist, Lehrkräfte zu befähigen, ihre eigenen Lernmaterialien eigenständig zu erstellen.“

Colline Thérial, Mitgründerin und CTO, fügt hinzu: „Als Estelle merkte, dass sie alles selbst steuern konnte – die bereitgestellten Informationen, das Tempo, die Fragen und die Übungen – wurde sie zur Dirigentin ihres eigenen Kurses. Genau das wollen wir mit Complement ermöglichen.“

Ein gut aufgenommenes Hybrid-Erlebnis

Am 15. Mai erhielten die Studierenden (im Rahmen eines dualen Studiengangs, Master 2) eine kurze Einführung im Seminar und bearbeiteten das Modul anschließend selbstständig zu Hause in ihrem eigenen Tempo. Am darauffolgenden Tag trafen sie sich persönlich mit ihrer Dozentin, um ihre Erfahrungen zu besprechen. Coline war per Videokonferenz zugeschaltet.

Ihr Feedback war sehr positiv:

  • „Es ist einfach, flüssig, sehr intuitiv.“
  • „Mir hat die mündliche Interaktion gefallen; sie ist neu und ansprechender.“
  • „Dank der mündlichen Präsentation und der gestellten Fragen konnte ich mir mehr Informationen merken.“
  • „Die Möglichkeit, Stimme und Stil des virtuellen Lehrers individuell anzupassen, ist großartig.“
  • „Es macht Spaß, aber es wird die Lehrer nicht ersetzen. Ich denke, es ist ein Werkzeug, das in Verbindung mit ihnen eingesetzt werden sollte.“
Am nächsten Tag kehrten die Schüler zu Complement mit Coline zurück

Die wichtigste Erkenntnis:

  • 70 % der Studierenden geben an, dass die Plattform ihr Verständnis des Fachs verbessert hat
  • Die Mehrheit empfand das Modul als „unterhaltsam“ und „fesselnd“
  • Mündliche Interaktion und Personalisierung werden als Faktoren der Konzentration wahrgenommen
  • Benutzerfreundlichkeit: durchschnittliche Bewertung von 4,35/5

Das Experiment erlaubte es uns auch, weitere kursbezogene Daten zu sammeln, insbesondere die Erkenntnis, dass fast die Hälfte der Studierenden im Experiment ihre Nachrichten aus „Jugendmedien“ oder Medien mit einem zugänglichen Ton (Brut, HugoDécrypte, Konbini) bezieht, während traditionelle Medien viel seltener zitiert werden, mit wenigen Ausnahmen wie Le Monde.

Nächster Schritt: Rücksprache mit der Schule

Im Anschluss an das Experiment ist ein Treffen mit den Audencia-Teams geplant, um die detaillierten Ergebnisse zu präsentieren. Für Complement stellt dieses Experiment einen wichtigen Meilenstein dar: Es beweist, dass KI das Lernerlebnis bereichern und das Konzept des Flipped Classroom ermöglichen kann, ohne dabei die menschliche Interaktion zu ersetzen.

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